Neue Arbeitsorganisations-Methoden | Wie organisiere ich meine Arbeit besser?

Ein realistisches Zeitmanagement und eine richtige Arbeitsorganisation sind die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit als Betriebsrat und Betriebsrätin. Das ist am Anfang schwierig. Wie gehe ich mit neuen und sehr verschiedenen Anforderungen um? Welche Aufgaben erledige ich zuerst und wie behalte ich den Überblick? Wir haben bereits letztes Jahr 10 Tipps für eine effektive Arbeitsorganisation gegeben. Hier kommt das Update mit drei neuen Methoden! Denn ein strukturiertes Vorgehen hilft dir dabei, deine neuen Herausforderungen richtig anzupacken. Los geht's! Die Arbeit richtig organisieren Innerhalb der Arbeitsorganisation finden sich viele geeignete Methoden, um auch in brenzlichen Situationen den Überblick zu behalten. An allererster Stelle steht ein funktionierendes, persönliches Zeitmanagement. Nur so kannst du die anfallenden Aufgaben im Tagesverlauf effizient bewältigen. Gleichzeitig gilt es hier die richtige Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu halten. Gerade am Anfang deiner Karriere als Betriebsrat und Betriebsrätin besteht die Gefahr, dass du an dieser Stelle keine richtige Trennung vornimmst und Arbeit mit nach Hause nimmst. Im schlimmsten Fall bist du hoffnungslos überfordert, es bleiben Sachen liegen und du verfällst in die gefürchtete Aufschieberitis. Deswegen findest du an dieser Stelle wertvolle Tipps und Tricks für eine effiziente Organisation deiner Aufgaben im Arbeitsalltag und zum Zeitmanagement. Tipps zum organisieren deiner Aufgaben Tipp: “Aufschieberitis” erfolgreich vermeiden Tipp: Das Rubikonmodell Tipp: Die Alpen-Methode Tipp 1: “Aufschieberitis” erfolgreich vermeiden Prokrastination beschreibt das extreme Aufschieben der Arbeit. Umgangssprachlich wird dieses Phänomen auch als Aufschieberitis bezeichnet. Dabei wird die Erledigung wichtiger Aufgaben ständig aufgeschoben, sodass diese im Endeffekt nur unter starkem Zeitdruck oder im Extremfall gar nicht abgearbeitet werden können. Mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf die eigene Arbeitsleistung und Gesundheit. Dagegen hilft nur eine konsequente Verbesserung der Selbststeuerung. Der Fehler tritt zumeist im Übergang von Planung sowie Handlungsvorbereitung zur eigentlichen Ausführung der Arbeit auf. Eine realistische Arbeitsplanung (Was will ich heute schaffen? Welches Zeitbudget benötige ich für welche Aufgaben?) und das Anlegen eines Arbeitstagebuchs zur Dokumentation der Arbeitsleistung können dabei helfen, dass Aufschieben abzustellen. Tipp 2: Das Rubikonmodell Das sogenannte Rubikonmodell steht im direkten Zusammenhang mit der Prokrastination, dem unangenehmen Aufschieben von Aufgaben. Die Lösung: Durch eine strukturierte Handlungsvorbereitung und Umsetzung kannst du deine Absichten leichter umsetzen und deinen inneren “Schweinehund” überwinden. An erster Stelle steht das Abwägen der Handlungsoptionen. Dazu kannst du in einer Liste die verschiedenen Möglichkeiten sammeln und Argumente sammeln. Hast du schließlich auf der Grundlage dieser Abwägung dein Ziel definiert, ist “der Rubikon überschritten”. Nun gibt es quasi kein Zurück mehr und es folgt eine realistische Planung der Arbeitsschritte. Deine zielgerichtete Handlung führt dann zu einer Realisierung der gesetzten Ziele. Am Ende solltest du eine kritische Bewertung vornehmen und prüfen, ob du deine Ziele auch vollständig erreicht hast. Tipp 3: Die Alpen-Methode Ein weitere, wichtige Methode im Rahmen des Zeitmanagements ist die Alpen-Methode. Dabei stehen die Buchstaben des Wortes Alpen für die fünf Elemente des Konzeptes: A für Aufgaben, Termine und geplante Aktivitäten notieren, L für Länge schätzen, P für Pufferzeiten einplanen, E für Entscheidungen treffen sowie N für Nachkontrolle. Setzt du diese Arbeitsschritte konsequent um, kannst du zu Beginn deiner Arbeit ein realistisches Tagesprogramm aufstellen und umsetzen. Du minderst die Gefahr der gefürchteten Prokrastination (siehe Tipp 1) und kannst deine Aufgaben effizienter erledigen. Und was ist jetzt die Quintessenz? Eine richtige Arbeitsorganisation sind für dich als neu gewählter Betriebsrat und neugewählte Betriebsrätin unabdingbar. Dazu gehören eine strukturierte Arbeitsweise und ein realistisches Zeitmanagement. So kannst du ein lästiges Aufschieben von Aufgaben und verrennen in den einzelnen Arbeitsschritten vermeiden.

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